Sicherheitszentrum

Praktische Hinweise für sichere Online- und Offline-Aktivitäten.

Sicherheit zuerst Stand: 23. Juni 2026

1. Bei unmittelbarer Gefahr

Wenn du oder eine andere Person unmittelbar gefährdet ist, verlasse die Situation, wenn dies sicher möglich ist, und kontaktiere zuerst die örtlichen Notdienste.

In Deutschland und vielen EU-Ländern erreichst du den allgemeinen Notruf unter 112; die Polizei in Deutschland unter 110. MeetMate kann keine Echtzeit-Notfallhilfe leisten.

2. Vor einem Treffen

  • Prüfe Profil, Aktivitätsbeschreibung, Ort, Zeit und Teilnehmerzahl.
  • Stelle Fragen in der App und achte auf widersprüchliche oder drängende Antworten.
  • Teile einer Vertrauensperson mit, wohin du gehst, mit wem du dich triffst und wann du zurück sein möchtest.
  • Plane eine eigene An- und Abreise und halte dein Telefon geladen.
  • Treffe dich beim ersten Mal nicht in einer Privatwohnung oder an einem abgelegenen Ort.

3. Während eines Treffens

  • Bleibe in öffentlichen oder gut einsehbaren Bereichen, bis du dich sicher fühlst.
  • Behalte Getränke, Wertsachen und persönliche Dokumente im Blick.
  • Teile keine Finanzdaten, Passwörter, Verifizierungscodes oder Ausweiskopien.
  • Du kannst jederzeit gehen. Du schuldest niemandem eine Erklärung, wenn du dich unwohl fühlst.
  • Bei Druck, Drohungen, Gewalt oder medizinischem Notfall wende dich an lokale Notdienste.

4. Online-Aktivitäten und Betrug

  • Überweise kein Geld an unbekannte Nutzer und kaufe keine Gutscheine, Kryptowährungen oder Tickets auf Druck.
  • Teile keine Einmalcodes, Bankdaten oder Zugangsdaten.
  • Sei vorsichtig bei Links, externen Downloads und Aufforderungen, die Unterhaltung sofort aus MeetMate zu verlagern.
  • Melde Anlageversprechen, romantische Manipulation, Jobangebote mit Vorabzahlung, Ticketbetrug oder Identitätsanfragen.

5. Standort und Privatsphäre

  • Nutze möglichst einen öffentlichen Treffpunkt statt deiner Wohnadresse.
  • Die Anzeige einer Stadt oder eines Stadtteils ersetzt nicht deine eigene Sicherheitsentscheidung.
  • Prüfe Sichtbarkeitseinstellungen für Alter, Standort, Fotos und Aktivitätsverlauf.
  • Entferne Metadaten oder private Informationen aus Bildern, bevor du sie veröffentlichst, wenn dies relevant ist.
  • Blockiere Nutzer, denen du keinen weiteren Kontakt erlauben möchtest.

6. Verifikation und Vertrauenssignale

Verifizierte E-Mail-, Telefon-, Selfie- oder Profilmerkmale sowie Trust-Scores können Hinweise liefern, sind aber keine Hintergrundprüfung und keine Garantie für Sicherheit oder Identität.

Nutze mehrere Sicherheitsinformationen und verlasse dich nicht auf ein einzelnes Abzeichen.

7. Melden, blockieren und Beweise sichern

  • Nutze die In-App-Meldefunktion bei Profilen, Aktivitäten, Fotos oder Nachrichten.
  • Blockiere die Person, wenn du keinen weiteren Kontakt möchtest.
  • Bewahre bei schweren Vorfällen relevante Screenshots, Zeitpunkte und Kommunikationsdaten auf, ohne sie öffentlich zu verbreiten.
  • Für Missbrauchsmeldungen außerhalb der App: [email protected].
  • Für technische Sicherheitslücken: [email protected].

8. Was du in einer Meldung angeben solltest

Teile keine vollständigen Kauf-Token, Passwörter oder unnötigen Ausweisdaten.

  • Kurze Beschreibung des Vorfalls.
  • Zeitpunkt, Aktivität oder Kontext.
  • Welche Person oder welcher Inhalt betroffen ist.
  • Ob unmittelbare Gefahr besteht.
  • Relevante Screenshots, sofern sicher und rechtmäßig.

9. Unterstützungsgrenzen

MeetMate kann Inhalte prüfen, Konten einschränken und Daten im gesetzlich zulässigen Rahmen sichern oder Behördenanfragen bearbeiten. MeetMate kann jedoch keine persönliche Sicherheitsbegleitung, medizinische Beratung oder polizeiliche Intervention bereitstellen.